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Es werden Posts vom November, 2025 angezeigt.

Die Assistentin

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von: Caroline Wahl gelesen und rezensiert: November 2025 Ein viel diskutiertes Werk Caroline Wahl ist eine der Shooting-Stars der deutschen Literaturszene und ich habe mich nach “22 Bahnen” sehr auf ihr neuestes Werk “Die Assistentin” gefreut. Ich weiß nicht, ob ich das schon einmal erwähnt habe, aber ich versuche mich - soweit möglich - von Informationen über Bücher, die ich lesen möchte, fernzuhalten, um einen unvoreingenommenen Blick auf das Werk zu bekommen. Wenn überhaupt, dann lese ich Kritiken oder Interpretationen, erst nachdem ich ein Buch gelesen habe. Ganz gelingt das selten, umso weniger, wenn es sich bei dem Buch eben um das Werk eines Shooting-Stars handelt. Ich wusste also ungefähr worum es geht und war gespannt, wie Wahl an das Thema herangehen würde. Ein Plot in 5 Sätzen Für alle, die den Plot nicht kennen, der lässt sich wirklich in aller Kürze nacherzählen. Charlotte, eine junge Frau, nimmt einen Job als Assistentin von einem Verleger in München an. Das wars auch sch...

Angststillstand

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von: Richard David Precht gelesen und rezensiert: Oktober / November 2025 created by: google gemini Ein neuer Essay in Buchform von Richard David Precht. Ähnlich wie “Das Jahrhundert der Toleranz” greift es ein Thema auf, das dem Autor augenscheinlich sehr am Herzen liegt. Diesmal geht es um die Meinungsfreiheit und die Frage, ob sie nach wie vor in dem Ausmaß vorhanden ist, wie sie eine liberale Demokratie, die auf einer deliberativen Öffentlichkeit basiert, braucht. Er schließt damit, zumindest fühlt es sich für mich so an, an das Buch “Die 4. Gewalt” an, das er mit Harald Welzer gemeinsam gemacht hat und für das er teils hart kritisiert wurde. Diesmal spannt er den Bogen allerdings noch ein bisschen weiter. Ging es in “Die 4. Gewalt” hauptsächlich um die Medienwirtschaft, so ist jetzt die Meinungsfreiheit ganz allgemein im Fokus. Und ich kann mein Urteil vorwegnehmen: Ich finde, es ist ein gutes Buch, zu einem guten Zeitpunkt.  Meinungsfreiheit - alles beim Alten? An der gesetzl...

Am Ende

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von: Jean-Remy von Matt gelesen und rezensiert: Oktober 2025 Wer auch immer mit Werbung zu tun hat - also nicht nur in der passiven, konsumierenden Rolle - kennt Jean-Remy von Matt. Seine Agentur, die er gemeinsam mit seinem Partner Holger Jung gegründet hat, ist Legende: Jung von Matt. In den vergangenen 30 Jahren hat diese Agentur die Werbebranche auf eine Art und Weise geprägt, die für den DACH-Raum einzigartig ist. Das war für mich der Anlass, einen Blick in das neueste Buch von Jean-Remy von Matt zu werfen, mit dem etwas traurigen Titel “Am Ende”. Erzählungen aus dem Leben eines Werbers “Am Ende” ist keine Autobiografie, kein Roman, keine Novelle, sondern vielmehr eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, die aus dem Leben und Wirken von JRvM erzählen. Und es wäre kein Buch von ihm, wenn es keinen kreativen Zugang wählen würde. Dafür ist es wichtig zuerst einen Leitgedanken des Buches vorzustellen: Lege es weg, wenn es dir nichts mehr bringt. Da ich JRvM nicht kenne, möchte ich...